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Graz, 30. Oktober 2016

Was mich wundert (18)

Es läuft nicht mehr rund in unserer Gesellschaft, in Europa.

 

Camera (c) fz

 

 

Der gesellschaftliche Diskurs ist geprägt von Unversöhnlickeit. Im „postfaktischen Zeitalter“ glauben bald alle, psychodynamische Spielchen spielen und eristische Dialektik einsetzen zu müssen.

 

In den sozialen Medien regiert die Abschottung und ein sich immer weiter aufschaukelndes Gefühl des sich-radikalisieren-Müssens unter Gleichgesinnten. Was und wer anders ist, wird verachtet.

 

Das Gespräch mit allen außerhalb der eigenen kuhstallwarmen Community ist kaum mehr möglich. Sprache wird als Kampfmittel und immer seltener als Verständigungsmöglichkeit begriffen.

 

Das Elend der Rechthaberei überzieht ganze Gesellschaftsbereiche.

 

 

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Alle Kommentare


  • Dr. Wolfgang Horn

    30.12.2016, 12:17 Uhr

    Es läuft nicht MEHR rund? Ist es „früher“ runder gelaufen? Wenn ja, dann bitte das genau zu spezifizieren, statt dunkle Andeutungen zu machen. Auch scheinen Sie in Kreisen zu navigieren, die genau DAS hören wollen – Ich bringe es lieber auf den Punkt. Ein Gespräch mit Ihnen freute mich sehr!

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    • Franz Zuckriegl

      30.12.2016, 15:12 Uhr

      Ich denke schon, dass sich in den letzten drei, vier Jahren in Europa sehr viel verändert hat – sowohl „atmosphärisch“ als auch, was die Lösungskompetenz bei konkreten Problemen anlangt. Es ist „Sand im Getriebe“. Und die Medien, von „sozial“ bis „traditionell“, sind m.E. wesentliche Verstärker (und manchmal auch Treiber) dieser Entwicklung. Eine kurze Polemik lebt natürlich auch von Andeutungen, so „dunkel“ sind sie mir allerdings gar nicht vorgekommen 😉

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