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Graz, 30. Oktober 2016

Was mich wundert (18)

Es läuft nicht mehr rund in unserer Gesellschaft, in Europa.

 

Camera © fz

 

 

Der gesellschaftliche Diskurs ist geprägt von Unversöhnlickeit. Im „postfaktischen Zeitalter“ glauben bald alle, psychodynamische Spielchen spielen und eristische Dialektik einsetzen zu müssen.

 

In den sozialen Medien regiert die Abschottung und ein sich immer weiter aufschaukelndes Gefühl des sich-radikalisieren-Müssens unter Gleichgesinnten. Was und wer anders ist, wird verachtet.

 

Das Gespräch mit allen außerhalb der eigenen kuhstallwarmen Community ist kaum mehr möglich. Sprache wird als Kampfmittel und immer seltener als Verständigungsmöglichkeit begriffen.

 

Das Elend der Rechthaberei überzieht ganze Gesellschaftsbereiche.

 

 

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