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Graz, 10. Oktober 2015

Graz könnte Stanford Paroli bieten“

Der das sagt, ist Prof. Wolfgang Graier, Institutsvorstand an der Med Uni Graz und Mastermind des neuen „NIKON Center of Excellence for Super Resolution Microscopy“.

 

Im Interview erzählt Graier u.a., wie der Weltkonzern Nikon nach Graz gelotst werden konnte und was Graz als Wissenschaftsstandort im internationalen Vergleich ausmacht:

 

NIKON hat die Strategie, seine High-End-Geräte in wenigen Exzellenzzentren zu platzieren. Meine Arbeitsgruppe arbeitet schon seit vielen Jahren an Fluoreszenz-Technologien, hat mehrere Patente angemeldet und publiziert auch entsprechend. Vor zwei Jahren trat Nikon an uns heran und fragte, ob wir nicht ein Exzellenzzentrum gemeinsam eröffnen wollen.
[…]
Alle glauben, „Alphatiere“ werden zu müssen. Es können aber gar nicht alle Forscherinnen und Forscher zu Alphatieren werden. Dabei sind gute MitarbeiterInnen so wichtig, gerade auch in den erfolgreich funktionierenden Forschungsteams.
[…]
Die Lebensqualität hier ist ungemein hoch, das bestätigen mir immer wieder die Kolleginnen und Kollegen, die aus dem Ausland zu uns zu Besuch kommen. Ich denke, als österreichische Wissenschaftler jammern wir auf hohem Niveau — das gehört vielleicht auch zu Österreich. Aber Graz hätte das Zeug, Stanford Paroli zu bieten. Wir haben die richtige Größe, intelligente Menschen und das teilweise hervorragende Know-how an den wirklich tollen Universitäten.

 

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